LBV-Engagement- Preis an zwei schwäbische Ehrenamtliche verliehen

Der LBV- Engagementpreis und der LBV-Nachwuchs-Engagementpreis wird jedes Jahr auf der LBV- Delegiertenversammlung an jeweils eine Person pro Regierungsbezirk vergeben, die sich besonders für den LBV und Naturschutz eingesetzt hat.

 

Bei der diesjährigen Delegiertenversammlung in Amberg wurde Leon Wischenbarth aus dem Landkreis Neu-Ulm der Nachwuchs-Engagementpreis verliehen. Mit seinen zahlreichen Naturbeobachtungen begeisterte er nicht nur die Kreisgruppe Neu-Ulm, sondern auch das Publikum bei der Preisverleihung. So hat der heute 15-jährige bereits vor zwei Jahren den ersten Rotlappenkiebitz im Landkreis nicht nur gesichtet, sondern auch direkt fotografiert. Aber auch einen Steinadler konnte er bereits im Landkreis entdecken. Doch nicht nur die Vögel in der Luft haben es ihm angetan, auch mit Federn kennt er sich hervorragend aus und so kommt es tatsächlich häufiger vor, dass ihn Menschen aus ganz Deutschland auf der Online-Plattform „Ornitho“ nach der Identifikation einzelner gefundener Federn fragen.

v.l.: LBV-Voristzender Dr. Norbert Schäffer, Leon Wischenbarth,

Ehrenamtsbeauftragte Anke Brüchert und Sophia Müller

Der LBV-Engagementpreis ging an den Augsburger Bernd Achtnicht. Er engagiert sich sehr vielseitig in der Kreisgruppe Augsburg: Er kümmert sich schon seit Jahren um die Homepage der Kreisgruppe Augsburg und layoutet jedes Jahr das beeindruckende Jahresheft, das locker über 40 Seiten umfasst. Er kümmert sich in der Wasseramsel - AG regelmäßig und zuverlässig um die Wasseramsel-Nistkästen im Augsburger Stadtgebiet, oft bei abenteuerlichen Einsätzen mit Wathosen und Leiter. Und hier setzt er auch schon länger eine der Errungenschaften ein, die selbst in der Kreisgruppe Augsburg eingeführt hat: Die Nistpaten-App. Bernd Achtnicht hat diese App in Zusammenarbeit mit Christoph Brücker vom NABU Baden-Württemberg erfolgreich auf das Augsburger Gebiet übertragen und als eine der Ersten in Bayern eingeführt. Er schulte andere Aktive in der Nutzung und kümmerte sich um die technische Umsetzung. Der Preis wird Bernd Achtnicht von der Keisgruppe übergeben, da er an der Delegiertenversammlung nicht teilnehmen konnte.

 

 

Wir gratulieren den schwäbischen Preisträgern ganz herzlich und danken für ihren Einsatz für den Naturschutz!

 

Oktober 2021

Neue Auszeichnung für bayerische Gärten: Plakette „Vogelfreundlicher Garten“ – Machen Sie mit bei der Vergabe!

Der LBV und das Bayerische Artenschutzzentrum des Landesamts für Umwelt haben die bayernweite Kampagne „Vogelfreundlicher Garten“ gestartet und zeichnen naturnah gestaltete Gärten mit einer Plakette aus.

Naturschutz beginnt vor der eigenen Haustür. Das haben inzwischen viele Gartenbesitzer*innen erkannt. Sie leisten mit einer naturnahen Gestaltung ihrer „blühenden Oasen“ ihren ganz persönlichen Beitrag zum Artenschutz.

 

Dieses Engagement möchten wir mit der Gartenplakette belohnen. Sie ist ein Dankeschön an alle Gartenbesitzer*innen, die der Natur in ihren Gärten mehr Raum geben und Vögel und Insekten Lebensraum bieten.

Die Plakette soll ein Zeichen setzen und andere Gärtner*innen inspirieren und ihnen Mut machen, ihre Gärten ebenfalls in „Vogelparadiese“ zu verwandeln. Mit ihr soll ein Umdenken in Gang gebracht werden, das die Akzeptanz für etwas mehr Wildnis vor der eigenen Haustür erhöht.

 

Nach einem erfolgreichen Pilotprojekt starten wir nun durch und freuen uns über alle, die mitmachen! Um möglichst viele Gärten bewerten zu können, sind wir auf der Suche nach ehrenamtlichen Mithelfer*innen, die Gärten auszeichnen, sowie Gartenbesitzer*innen, die ihre Gärten bewerten lassen möchten.

 

Für alle, die Lust haben, bei uns in Schwaben Gärten zu bewerten, gibt es am 18. März online und 19. März in Illertissen eine schwabenweite Schulung.

Wer Gärten bewerten möchte, braucht nur ein wenig Grundverständnis zu Gartenvögeln und naturnahem Garten sowie grundlegende Computerkenntnisse und dazu mindestens 15 Stunden Zeit im Sommer für die Bewertungsbesuche. Mehr Informationen und Anmeldung unter www.vogelfreundlichergarten.de

 

Februar 2022

Klassenzimmer Alpen

Kinder untersuchen die Vielfalt der Wiese im Herbst

Zwei  3. Klassen der Grundschule Rettenberg waren am 2. Oktober im Rahmen des Klassenzimmer Alpen-Projektes mit der Biologin Monika Schirutschke vom LBV auf der Gepardshöhe am Rottachberg.

Auf abgesteckten Flächen schauten sich die Kinder die zahllosen Pflanzen genau an und bestimmten zum Beispiel Thymian oder Witwenblume. Auch Tiere wie die Feldgrille oder eine Raupe des sehr seltenen Schwalbenschwanzschmetterlings wurden entdeckt.

 

Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie hier

 

 

 

 

 

 

Oktober 2020

LBV Projekt „Klassenzimmer Alpen“ erhält Auszeichnung

Das Projekt „Klassenzimmer Alpen“ des LBV wird als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Die Würdigung nimmt der Bayerische Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Thorsten Glauber, im Rahmen einer Video-Botschaft vor. Die Auszeichnung wird an vorbildliche Projekte verliehen, die sich in besonderer Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt in Deutschland einsetzen.
Das Projekt „Klassenzimmer Alpen“ ist ein Bildungsprojekt, das seit dem Jahr 2013 in Zusammenarbeit mit Grundschulen im Ober- und Ostallgäu läuft. Dabei untersuchen Schüler*innen innerhalb eines Schuljahres zu allen Jahreszeiten den Lebensraum Bergwiese oder ein alpines Fließgewässer. Unter Anleitung des LBV werden die Artenvielfalt, Ökosystemzusammenhänge und die menschlichen Einflüsse auf diese Lebensräume von den Schüler*innen erforscht.
Das Projekt „Klassenzimmer Alpen“ wird vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert und von der Regierung von Schwaben fachlich begleitet. Die Förderung läuft im Rahmen des Bayerischen Biodiversitätsprogrammes 2030, welches den Schutz und die Förderung der Biologischen Vielfalt zum Ziel hat.

Einen Beitrag des Bayerischen Rundfunks zur Auszeichnung dieses Projektes finden Sie hier

 Das Projekt hat die UN-Dekade-Fachjury nachhaltig beeindruckt. Neben der offiziellen Urkunde und einem Auszeichnungsschild erhält die Bezirksgeschäftsstelle Schwaben des LBV einen „Vielfalt-Baum“, der symbolisch für die Naturvielfalt steht. 

35 Jahre im Dienste des Vogelschutzes

Georg Frehner mit Dank und Anerkennung verabschiedet

Mindelheim. Die Kreisgruppe Unterallgäu/Memmingen des Landesbund für Vogelschutz (LBV) erlebte im Mindelheimer Forum eine beeindruckende Abschiedsfeier. Georg Frehner aus Benningen beendete nach 35 Jahren großen Engagements seine ehrenamtliche Tätigkeit als Erster Vorsitzender der LBV-Kreisgruppe Unterallgäu/Memmingen. Im Rahmen einer Feierstunde wurde er im Beisein zahlreicher aktiver und langjähriger Mitglieder, Weggefährten und Ehrengäste verabschiedet. Frehners ehrenamtliche Lebensleistung für den Natur- und Vogelschutz wurde dabei unter großem Beifall gewürdigt.

 

Sein Nachfolger, Leo Rasch aus Türkheim, würdigte das langjährige Engagement Frehners im Verein, für die Natur und für die zunehmend gefährdete Vogelwelt im Unterallgäu. Frehner sei Dank seines großen Fachwissens, seiner profunden Naturkenntnisse und eines unermüdlichen Einsatzes für zahlreiche Vogelarten und auch dank seines politischen Wirkens für die Erhaltung der Heimat ein positives Beispiel in der ganzen Region.

                       v.l.: LBV-Landesvorsitzender Dr. Norbert Schäffer, Georg Frehner,

     1. Kreisgruppenvorsitzender Leo Rasch, Bezirksgeschäftsstellenleiterin Brigitte Kraft

Für die Stadt Mindelheim sprach der zweite Bürgermeister Georg Wawra. Er ging vor allem auf das langjährige, fachkundige Engagement Frehners für   

die bedrängte Vogelwelt ein und bedankte sich für seinen herausragenden Einsatz im Dienste der Natur.

Auch der LBV-Landesvorsitzende, Dr. Norbert Schäffer gab Georg Frehner zum Abschied persönlich die Ehre. Dr. Schäffer bedankte sich für das vielfältige und umfangreiche Wirken Frehners im LBV, das er als „einmalig“ bezeichnete. In seinen 35 Jahren als Kreisgruppen-Vorsitzender habe Frehner Großartiges und Beispielhaftes geleistet. Lang und beeindruckend war die Liste seines Wirkens und seiner Verdienste, die Dr. Schäffer vortrug. Sie umfasste die Organisation von 34 Jahreshauptversammlungen, von unzähligen Vorstandsitzungen und Arbeitseinsätzen bei Wind und Wetter. Es wurden Streuobstwiesen und Biotope angelegt, manch bucklige Flächen gemäht sowie unzählige Horste und Nistplätze bedrohter Vogelarten betreut. Durch die Gründung und Unterstützung von mehreren LBV- Orts- und Kindergruppen sei es dem Vorsitzenden auch gelungen, die Ziele des Naturschutz in der Öffentlichkeit und in der Politik immer weiter zu verbreiten.

 

Als Vorsitzender handelte Frehner immer wieder Pacht- und Kaufverträge für naturnahe Flächen aus, hielt unzählige Vorträge zur Vogelwelt und leitete jahraus - jahrein vogelkundliche Führungen und Exkursionen. Sein Wissen über gefährdete Arten wie Schleiereulen, Mauersegler, Fledermäuse, Storch, Kiebitz, Brachvogel, Eisvogel oder zum Verhalten der Zugvögel ist unerschöpflich und faszinierte nicht nur Schüler, sondern auch viele Naturfreunde bei seinen Vorträgen. Frehners Rat und Stimme waren über viele Jahre hinweg gefragt als Mitglied des Jagd- und Naturschutzbeirats der Stadt Memmingen und des Landkreises Unterallgäu. Auch als stellv. Vorsitzender des Landschaftspflegeverbands Unterallgäu kämpfte er engagiert für die Belange der Natur im Unterallgäu.

 

Georg Frehner wurde auch von den anwesenden Mitarbeiterinnen der LBV-Bezirksgeschäftsstelle Schwaben in Memmingen geehrt, mit denen er jahrelang vor Ort zusammenarbeitet. Eine enge Zusammenarbeit pflegt die Kreisgruppe auch seit langem mit der Storchenbrauerei in Pfaffenhausen, deren Besitzer Hans Roth den LBV durch den Verkauf eines besonderen „Störchle“-Bieres sponsort. Er überreichte Georg Frehner zum letzten Mal den jährlichen Scheck für die Spendensumme. Auch Karin Holzheu von der Firma Holzheu Holzbau in Kirchheim war anwesend, die sich bei Georg Frehner für seine besondere Beratung und Unterstützung beim Bau eines „Storchenkranes“ auf dem Firmengelände bedankte.

 

Neben den Menschen, mit denen er zusammenarbeitete, danken aber natürlich auch alle Lebewesen, für die sich Georg Frehner einsetzte, seinem Engagement für den Naturschutz!

 

Text: Josef Hölzle

Stunde der Wintervögel

Über 40.000 Teilnehmer*innen melden Beobachtungen – Spatz wieder auf Platz 1 – Weniger Vögel wegen viel Nahrung

Zum dritten Mal sichert sich der Haussperling den Spitzenplatz bei der „Stunde der Wintervögel“, während sein Artgenosse, der Feldsperling, den zweiten Platz belegt. „Obwohl Haus- und Feldsperlinge in weniger Gärten gemeldet worden sind als in den vergangenen Jahren, können sie ihre Führungsposition halten. Die Meldezahlen liegen aber im Rahmen der üblichen Schwankungen der Populationen“, erklärt Lange. Eine Entwarnung gibt es für den Haussperling dennoch nicht, denn gerade in großen Städten fehlen ihm vor allem geeignete Nistplätze an Gebäuden. Der Feldsperling dagegen scheint sich zumindest entlang der bayerischen Donau sehr wohl zu fühlen. So wurden die höchsten Werte dieser Art in diesen fruchtbaren Agrarlandschaften gemeldet.

 Und wie geht es der Blaumeise? Im vergangenen Frühling war in weiten Teilen Deutschlands eine vom Bakterium Suttonella ornithocola ausgelöste Epidemie aufgetreten, der Tausende Vögel dieser Art zum Opfer fielen. Bei der „Stunde der Gartenvögel“ im Mai 2020 meldeten die Teilnehmer*innen auch in Bayern 22 Prozent weniger Blaumeisen als im Vorjahr. Zwar wurden die Blaumeisen in diesem Winter etwas seltener gemeldet als sonst. „Ein Grund zur Sorge wegen des Bakteriums besteht aber nicht“, gibt die LBV-Vogelexpertin Entwarnung. „Unsere bayerischen Blaumeisen waren von Anfang nicht ganz so stark betroffen wie die Vögel in anderen Bundesländern. Auch zeigten sich in den letzten Monaten keine auffällig verringerten Bestandszahlen bei den bayerischen Blaumeisen.“

Die viel wahrscheinlichere Erklärung für die geringe Anzahl an gemeldeten Blaumeisen sind artübergreifende Ursachen. Denn neben der Blaumeise wurden in diesem Jahr auch weitere typische Waldvögel wie Haubenmeise, Tannenmeise und Kohlmeise, aber auch Kernbeißer, Bergfink, Eichelhäher und Gimpel in weniger Gärten gemeldet. „Da sich dieses Phänomen bei verschiedenen Arten zeigt, kann ein Bestandseinbruch kaum die Ursache für die fehlenden Vögel sein“, so Lange. Die geringere gemeldete Anzahl dieser Vogelarten könne stattdessen auf eine gute Verfügbarkeit von Nahrung in der Natur zurückzuführen sein. „Die Vögel sind dadurch vorübergehend weniger auf Unterstützung durch unsere Gärten angewiesen und kommen deshalb seltener an unsere Futterstellen“, erklärt die LBV-Biologin. „Möglich ist darüber hinaus, dass Arten wie die Kohlmeise aus Brutgebieten in Nord- und Osteuropa weniger bei uns überwintern, weil sie dort immer noch gute Bedingungen vorfinden“, sagt Annika Lange weiter.

 

Gesamtergebnis

 Auf das Spitzentrio aus Haussperling, Feldsperling und Kohlmeise folgen Amsel (4.) und Blaumeise (5.). „Seit sieben Jahren hat es keine andere Art geschafft, eine der fünf Top-Platzierungen einzunehmen“, so Lange. Der Buchfink landet auf Rang 6 und macht damit im Vergleich zum Vorjahr eine Platzierung wieder gut. Die Plätze 7 und 8 belegen Erlenzeisig und Grünfink. Elster und Rotkehlchen schließen die bayernweite Top Ten ab. Bereits am Zählwochenende hatte sich gezeigt, dass dieses Jahr vermehrt Erlenzeisige und Wacholderdrosseln (12.) aus Nordeuropa gezählt wurden.

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Für Rückfragen LBV-Pressestelle:

  Markus Erlwein |Stefanie Bernhardt, E-Mail: presse@lbv.de, Tel.: 09174/4775-7180 | -7184. Mobil: 0172-6873773.

Februar 2021

Glücksbringer- Tour – Störche erleben

Der LBV Storchenradweg entlang eines Unterallgäuer Glücksweges eingeweiht

Im Rahmen der Unterallgäuer Glückswege hat der Weißstorch nun einen eigenen Radweg bekommen: auf einem insgesamt 40 km langen Rundweg um die Gemeinden Pfaffenhausen, Tussenhausen und Kirchheim wurde der „LBV Storchenradweg“ offiziell eröffnet.

Der für Erwachsene, Familien, Schulen und Kindergärten konzipierte Erlebnisradweg  wurde unterstützt von Unterallgäu Aktiv GmbH und Rahmen eines LEADER-Projektes gefördert und ist jetzt ein weiterer Bestandteil des Naherholungsangebotes im Unterallgäu.
Finanzielle Unterstützung erhielt das LBV-Projekt durch die LBV Stiftung Bayerisches Naturerbe sowie die anliegenden Gemeinden Pfaffenhausen, Türkheim und Kirchheim.

Offizieller Startpunkt des Radweges  ist der Bahnhof in Pfaffenhausen, wo sich Besucher über den Verlauf und die besonderen Haltepunkte informieren können.
An insgesamt vier Stationen wird der Weißstorch „erlebbar“ gemacht:
ob beim Bandolino-Rätsel „Wer ist wer?“ oder an einer der weiteren Mitmachstationen, wo „Storchenschnäbel“ dazu auffordern, selbst das Füttern der Küken zu üben oder ein Storchenlied zum Mitsingen einlädt.
An allen Stationen gibt es ausführliche Hintergrundinformationen zur Biologie des Storches, seinem Nahrungsspektrum oder Zugverhalten. Auch verwandte Arten wie der Schwarzstorch oder verschiedene Reiherarten werden vorgestellt.

Besonders eindrucksvoll ist der schon überregional bekannte Storchenkran auf dem Gelände der Firma Holzheu, der auch in diesem Jahr wieder neun Storchenpaaren als Nistplatz diente. Mithilfe eines Fernrohres kann man hier den Storchenküken im Nest ganz nah kommen und die Eltern beim Füttern beobachten.

September 2020

Tod auf leisen Rädern

Mähroboter: oft tödlich für viele Gartenbewohner und Gefahr für die Artenvielfalt – nicht nur Igel sind betroffen

Die Artenschützer des LBV beschäftigen seit dem Start ihres Projekts „Igel in Bayern“ 2014 intensiv mit der Bedrohung der sympathischen Stachelritter in unseren Gärten. Mähroboter gewinnen in Bayern von Jahr zu Jahr zunehmend an Beliebtheit. Heutzutage kommen die automatischen Rasenmäher in vielen Nachbarschaften vor. Was vielen Roboterbesitzern dabei nicht bewusst ist: welchen Schaden sie damit an der Natur im eigenen Garten anrichten. Regelmäßig werden nämlich Tiere von den vermeintlich hilfreichen Gartenmaschinen verstümmelt oder getötet (siehe Pressefotos). „Und da viele Roboter-Opfer einfach in der Mülltonne entsorgt werden, gehen wir von einer hohen Dunkelziffer aus“, so Lange weiter. 

Die Gefahr, die von den Geräten ausgeht, bestätigt auch ein aktueller Testbericht von Stiftung Warentest: Seit dem letzten Test hätten die Hersteller zwar nachgebessert, trotzdem beschädigten alle elf getesteten Geräte einen auf dem Boden ausgestreckten, hölzernen Kinderarm und erzielten damit bestenfalls ein „ausreichend“ in der Kategorie „Sicherheit“. Zwei Roboter überfuhren sogar hölzerne Füße und wurden deshalb als „mangelhaft“ eingestuft. „Ein Mähroboter, der Körperteile von Kindern überfahren würde, stellt auch eine Gefahr für kleine Tiere wie junge Igel, Blindschleichen, Eidechsen, Insekten und Spinnentiere dar“, weiß die LBV-Expertin. „Und da Igel bei Gefahr meist nicht davonlaufen, sondern sich zu einer Stachelkugel zusammenrollen, sind sie den stets überlegenen Maschinen schutzlos ausgeliefert und von der Gefahr besonders betroffen.“ 

Einige der Hersteller weisen sogar darauf hin, dass ihre Mähroboter nicht unbeaufsichtigt laufen sollten. „Leider ist das aber oft einer der Hauptgründe für die Anschaffung eines Mähroboters – er arbeitet ganz allein, ohne dass man danebenstehen muss,“ so Lange. Deshalb hielten sich viele Roboterbesitzer nicht daran. „Viele Leute lassen den Roboter sogar nachts laufen, weil dann weder Kinder noch Haustiere im Garten sind.“ An die tödliche Gefahr für die nachtaktiven Igel und andere nächtliche Gartenbewohner denken dabei jedoch die wenigsten. 

Davon abgesehen wird durch den Einsatz von Mährobotern auch verhindert, dass ein stabiles Ökosystem entstehen kann, das für einen gesunden Garten steht und dem Gärtner Arbeit abnehmen kann. „In Rasen, der fast täglich von Mährobotern gemäht wird, haben Wildblumen wie Klee keine Chance Blüten zu bilden oder sich weiter auszusäen. Auch wird der Rasen so dicht, dass sich kaum neue Wildblumen ansiedeln können“, so Annika Lange. Was viele als Vorteil empfinden hat für die Natur jedoch nur Nachteile: Wildblumen ernähren zahlreiche Insektenarten, denen in einem Mähroboter-Rasen dann die Nahrungsgrundlage fehlt. Zierblumen wie gefüllte Rosen, Dahlien oder Chrysanthemen hingegen sind für bestäubende Insekten oft wertlos und können die Wildblumen nicht ersetzen. „Die wenigen Insekten, die sich doch auf den Rasen verirren, werden dann oft in den Mähroboter eingesogen und zerhäckselt. Deshalb stellen Mähroboter eine Gefahr für die Artenvielfalt dar. Die Nutzung eines Mähroboters ist somit mit einer naturnahen Gartengestaltung nicht zu vereinen“, sagt Lange.

 In ihren Verstecken nicht mehr sicher

Doch auch andere motorisierte Gartengeräte schaden den Igeln. „Dort, wo sich Igel am liebsten zum Schlafen zurückziehen – also unter Hecken und ins Gestrüpp – wird gerne mit Freischneidern und Motorsensen gearbeitet. Diese Geräte sind oft stark genug, um kleine Bäume zu durchschneiden. Entsprechend kann man sich vorstellen, was sie mit Igeln und anderen Tieren machen“, warnt Lange. Am besten sei es, auf solche Geräte ganz zu verzichten und Mut zum Wildwuchs unter Hecken zu zeigen. Falls man das nicht wolle, solle man vor der Nutzung dieser Geräte die Flächen gründlich nach Tieren absuchen. 

„Für die Natur ist es am besten, auf solche scheinbar wertvollen Gartenhelfer zu verzichten und sich stattdessen die Zeit zu nehmen einmal genauer hinzusehen“, rät die LBV-Expertin. In der Stille eines naturbelassenen Gartens lassen sich viele spannende Entdeckungen machen. „Wenn man dann Nützlinge wie Marienkäfer oder Florfliegenlarven dabei beobachtet, wie sie Blattläuse verzehren, lernt man die Vorteile eines ausgeglichenen Ökosystems kennen und schätzt und achtet die Natur.“

Um einen besseren Eindruck von der Zahl der verletzten Tiere zu erhalten, bittet der LBV alle Tierfreunde, durch Mähroboter oder Freischneider verletzte Igel und andere betroffene Tiere per E-Mail an igel@lbv.de zu melden.

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Für Rückfragen LBV-Pressestelle:

 Markus Erlwein |Sonja Dölfel, E-Mail: presse@lbv.de, Tel.: 09174/4775-7180 | -7184. Mobil: 0172-6873773.

Juni 2020

Die Klimakrise bedroht das Leben von Mensch und Tier

Die Klimakrise bedroht nicht nur uns Menschen, auch viele Tiere und Pflanzen werden verschwinden. Am Freitag, den 25.09.2020 ruft Fridays for Future wieder zum globalen Klimastreik auf und wir unterstützen sie dabei. Denn es ist dringend Zeit zu handeln!

 Deshalb setzen wir uns für die bayerische Natur ein und fördern ein stärkeres Bewusstsein und Verständnis der Zusammenhänge zwischen Biodiversität und Klima. Wir unterstützen Maßnahmen, dass unsere Heimat auch unter veränderten Klimabedingungen naturnahe Lebensräume für Tiere und Pflanzen bietet und diese besser vernetzt werden. Wir erhalten Feuchtgebiete, Quellen und naturnahe Flussläufe, die wichtig für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt, für viele Arten und für eine Milderung der Auswirkungen der Klimakrise sind.

 

Seien Sie dabei und Unterstützen sie den Klimastreik! Alle aktuellen Termine zu den Streikaktionen finden Sie unter https://fridaysforfuture.de/keingradweiter/ 

König der Lüfte zurück in die Freiheit entlassen

Genesener Steinadler wieder in den Allgäuer Alpen freigelassen – Sender zeigt Standort

Verheddert in einem Stacheldraht ist im April ein Steinadler in den Allgäuer Alpen gefunden worden. Der verletzte Greifvogel wurde nach der Bergung dem LBV übergeben und in der Greifvogelpflegestation von Siglinde und Werner Leitner gesund gepflegt. Nun wurde der Adler wieder in seine angestammte Heimat auf der Salmaser Höhe auf der Nagelfluhkette entlassen. „Den majestätischen Steinadler wieder freizulassen war ein spektakuläres Erlebnis und ein echter LBV-Moment. So nah an die Könige der Lüfte kommen selbst wir Naturschützer nur selten“, so der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer, der bei der Freilassung vor Ort dabei war. Der Steinadler „Werner“, wie der Greifvogel nach seinem Pfleger benannt wurde, trägt einen Telemetriesender mit dem der LBV und Interessierte seine Bewegungen genau verfolgen können.

 

Ein Wanderer meldete im April der Polizei in Oberstaufen einen ungewöhnlichen Fund. Ein Steinadler hatte sich in einem Stacheldraht auf der Salmaser Höhe verfangen. Die Polizei setzte den zuständigen Jäger und den LBV über die Meldung in Kenntnis. Nach der Bergung durch den zuständigen Jäger wurde der Vogel dem LBV zur Pflege übergeben. Erste Untersuchungen ergaben eine Fraktur an einem Flügel. „Dank der intensiven Pflege in der Greifvogelstation durch die Artenschutz-Helden Siglinde und Werner Leitner konnte der Steinadler vollständig genesen und fliegt nun wieder in Freiheit“, freut sich Schäffer. Derzeit hält sich „Werner“ im Vorarlberg auf.

Die Freilassung selbst verlief reibungslos. In einer Transportkiste für Greifvögel reiste der Steinadler in die Nähe seines Fundortes auf der Nagelfluhkette. Alle waren sehr gespannt, als die Kiste geöffnet wurde. Zur Erleichterung der Anwesenden hüpfte der Greifvogel kurz nach dem Öffnen heraus und flog sofort los. „Zu unserer Freude steuerte ‚Werner‘ zielstrebig in den nächsten Baum, wo wir ihn noch lange beobachten konnten“, sagt Brigitte Kraft vom LBV Schwaben. Bereits nach wenigen Minuten wurde der Steinadler von einem Mäusebussard als Eindringling erkannt und angegriffen. Das störte den majestätischen Vogel jedoch wenig. Und so zog der kleinere Greifvogel nach mehreren erfolglosen Anflügen weiter.

Erfassung des Steinadlerbestands

Aktuell erfasst der LBV im Auftrag des Landesamtes für Umwelt (LfU) den Brutbestand der Steinadler in den Allgäuer Alpen. So können Horste mit einer begonnenen Brut besonders geschützt werden. In den zehn ganzjährig besetzten Revieren im Oberallgäu findet derzeit in fünf Revieren eine Jungenaufzucht statt. Die Jungvögel sind geschlüpft und werden Ende Juli bis Anfang August ihren Horst verlassen.

Steinadler am Sender

Die Steinadlertelemetrie findet im Rahmen des Projektes „Icarus – Erdbeobachtung mit Tieren“ statt. Es handelt sich bei dem Projekt um eine internationale Kooperation zur Beobachtung von Tieren aus dem Weltraum. Ein Kooperationspartner ist das Max-Planck-Institut der Verhaltensbiologie in Radolfzell. Dieses stellt den Sender zur Verfügung und übernahm auch die Besenderung des Steinadlers. Da der gefundene Steinadler noch ein Jungvogel und kein Reviervogel aus dem Allgäu ist, wird es besonders spannend zu erfahren, wo er sich nach der Auswilderung aufhalten wird. „Über unsere Reviervögel, die ganzjährig in ihrem Revier unterwegs sind, wissen wir bereits viel. Doch die Aufenthaltsorte der Jungvögel, die noch kein festes Revier haben, kennen wir nicht“, so die LBV-Biologin und ergänzt: „Mit dem besenderten jungen Steinadler erhoffen wir uns einen großen Wissenszuwachs über die Raumnutzung der Jungvögel.“

Interessierte können über die Animal Tracker-App von Icarus die Flugroute des ausgewilderten Steinadlers „Werner“ mitverfolgen. Mehr Informationen zur App und wo sie heruntergeladen werden kann unter https://www.icarus.mpg.de/4331/animal-tracker-app.

 

Ihre Ansprechpartnerin vor Ort:
Brigitte Kraft, Leiterin LBV-Bezirksgeschäftsstelle Schwaben, E-Mail: brigitte.kraft@lbv.de, Tel.; 08331-96677-12. Mobil: 0160-90749767.

Juni 2020

Beim „Urlaub Dahoam“ die Natur respektieren

Viele Alpensalamander überfahren

Viele Menschen suchen in Zeiten von Abstand in ihrer Freizeit immer häufiger entlegene Orte in der Natur auf. Der LBV erwartet, dass sich dieser Trend nun mit den weiteren Lockerungen in den kommenden Wochen verstärkt. Das führt aktuell zu einer deutlich höheren Belastung vieler Ökosysteme. Die Tiere können diese ungewohnten Störungen nicht einschätzen, und wertvolle Biotopflächen mit zum Beispiel seltenen Orchideen werden für ein Picknick niedergetrampelt. „Es sollte selbstverständlich sein, auf den ausgezeichneten Wegen zu bleiben, Beschilderungen und Infotafeln zu beachten und Sperrungen von sensiblen Flächen zu beherzigen. Hier hoffen wir trotz der besonderen Situation auf die Akzeptanz der breiten Bevölkerung. Denn je besser das Miteinander von Mensch und Natur durch Verständnis und Rücksichtnahme von alleine funktioniert, desto weniger Sperrungen braucht es“, sagt Hansbauer weiter.

 Ein eindeutiges Indiz dafür, dass sich die Besucherintensität in den bayerischen Bergen schon ausgeweitet hat, haben die Artenschützer bereits gefunden. Im Rahmen eines jüngst angelaufenen LBV-Projekts zur Erfassung überfahrener Alpensalamander wurden aktuell in mehreren Gebieten der bayerischen Alpen in nur wenigen Tagen zahlreiche tote Tiere gefunden, die von Fahrrädern überfahren oder totgetrampelt wurden. „Der Alpensalamander bekommt nur alle zwei bis vier Jahre im Juni zwei Junge. Werden die Weibchen jetzt vermehrt überfahren, ist der Nachwuchs für Jahre verloren. Als klimasensible Art wird sich sein Lebensraum zukünftig wohl verkleinern und es ist mit Bestandseinbrüche zu rechnen“, erklärt Miriam Hansbauer.

 Der Almwirtschaftliche Verein Oberbayern teilt die Bedenken der LBV-Artenschützer: „Wir freuen uns, dass die Besucher der Berge und der Almen sich für unsere Landschaft und die Berge interessieren. Diese Kulturlandschaft wird seit vielen Jahrhunderten von den Alm- und Bergbauern gepflegt und mit unseren Tieren beweidet. Erst dadurch sind diese wertvollen Lebensräume entstanden, die es für die Zukunft zu erhalten gilt. Deshalb unser Appell: Nehmt auf die Natur und das Almvieh Rücksicht, bleibt auf den Wegen, nehmt die Hunde an die Leine und euren Abfall bitte wieder mit ins Tal“, so Josef Glatz, 1. Vorsitzender des AVO.

Doch auch an den bayerischen Flüssen befürchten die Naturschützer des LBV erhöhten Druck auf die Natur. Der Flussuferläufer ist in Bayern vom Aussterben bedroht, genau wie sein Lebensraum: naturnahe Flüsse mit Kiesumlagerungen. So hat der LBV zwar im Rahmen eines Gebirgsflüsse-Projekts in einigen oberbayerischen Landkreisen eine Besucherlenkung über gelbe Schilder eingerichtet. Der Andrang auf die Kiesbänke steigt jedoch immer weiter an und damit auch die Störung durch meist unerlaubtes Übernachten, Lagern und Grillen. „Aktuell schlüpfen die Jungvögel, und Störungen sind somit besonders gravierend. Wenn die Jungvögel den Kontakt zu den Alttieren verlieren, gehen sie oft zugrunde“, erklärt die LBV-Artenschützerin. Der Besucherlenkung kommt hier und in vielen anderen Gebieten deshalb eine zentrale Bedeutung zu.

Aber nicht nur die Alpengebiete sind betroffen, auch im Flachland, vor allem um die Ballungsräume, sind Wiesenbrütergebiete, Seen, Flüsse und Moore mit ihren teils sehr sensiblen Tier- und Pflanzengesellschaften einem überdurchschnittlichen hohem Druck der nach Distanz suchenden Bevölkerung ausgesetzt. „Es sollte überall in der Natur eine Selbstverständlichkeit sein, Hunde in Naturschutzgebieten zum Schutz der am Boden brütenden Vögel an der Leine zu führen und den Müll wieder mitzunehmen“, so Miriam Hansbauer.

 Beim „Urlaub Dahoam“ empfiehlt der LBV dieses Jahr daher, sich vor Ort nach naturkundlichen Führungen zu informieren, die nun nach und nach wieder angeboten werden können. „Diese bieten ein vertieftes Naturerlebnis, denn Besonderheiten werden durch die Ortskundigen näher gebracht ohne Beeinträchtigungen für die Natur“, weiß Hansbauer. 

Juni 2020

LBV Projekt „Klassenzimmer Alpen“ erhält Auszeichnung

Das Projekt „Klassenzimmer Alpen“ des LBV wird als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Die Würdigung nimmt der Bayerische Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Thorsten Glauber, im Rahmen einer Video-Botschaft vor. Die Auszeichnung wird an vorbildliche Projekte verliehen, die sich in besonderer Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt in Deutschland einsetzen.
Das Projekt „Klassenzimmer Alpen“ ist ein Bildungsprojekt, das seit dem Jahr 2013 in Zusammenarbeit mit Grundschulen im Ober- und Ostallgäu läuft. Dabei untersuchen Schüler*innen innerhalb eines Schuljahres zu allen Jahreszeiten den Lebensraum Bergwiese oder ein alpines Fließgewässer. Unter Anleitung des LBV werden die Artenvielfalt, Ökosystemzusammenhänge und die menschlichen Einflüsse auf diese Lebensräume von den Schüler*innen erforscht.
Das Projekt „Klassenzimmer Alpen“ wird vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert und von der Regierung von Schwaben fachlich begleitet. Die Förderung läuft im Rahmen des Bayerischen Biodiversitätsprogrammes 2030, welches den Schutz und die Förderung der Biologischen Vielfalt zum Ziel hat.

Einen Beitrag des Bayerischen Rundfunks zur Auszeichnung dieses Projektes finden Sie hier

 Das Projekt hat die UN-Dekade-Fachjury nachhaltig beeindruckt. Neben der offiziellen Urkunde und einem Auszeichnungsschild erhält die Bezirksgeschäftsstelle Schwaben des LBV einen „Vielfalt-Baum“, der symbolisch für die Naturvielfalt steht. 

Mai 2020

Unterricht in der Natur - Memminger Gymnasiasten entdecken die Artenvielfalt

Sechstklässer des Bernhard-Strigel-Gymnasium zusammen mit den Lehrkräften Doris Schreiber-Polat (links), German Weber und LBV-Biologin Monika Schirutschke (beide rechts)
Sechstklässer des Bernhard-Strigel-Gymnasium zusammen mit den Lehrkräften Doris Schreiber-Polat (links), German Weber und LBV-Biologin Monika Schirutschke (beide rechts)

LBV-Biologin Monika Schirutschke war mit Sechstklässlern des Memminger Bernhard-Strigel-Gymnasiums unterwegs. Gemeinsam mit den Lehrkräften German Weber und Doris Schreiber-Polat entdeckten die Schülerinnen und Schüler dabei was so alles fliegt und flattert am Illerstausee Lautrach.

 

Zum Radiobeitrag gehts hier:

https://www.br.de/nachrichten/bayern/exkursion-zur-vogelinsel-wer-weiss-was-hier-flattert,RHmbklw 

 

Einen kurzen Videobeitrag zu der Exkursion finden Sie außerdem in der BR Mediathek hier:

https://www.br.de/mediathek/video/unterricht-in-der-natur-exkursion-zur-vogelinsel-wer-weiss-was-hier-flattert-av:5c625c398618bb00182019fc  

Naturschutz braucht Anpacker!

Im Sommer waren die Trainees der Firma Hymer mit der LBV Kreisgruppe Kempten/Oberallgäu zusammen unterwegs, haben eine Hecke gepflanzt und Nistkästen aufgehängt. Vielen Dank dafür! Wie der Einsatz war, seht ihr hier im Video! Weitere Infos zu der Aktion und der Kreisgruppe Kempten/Oberallgäu findet ihr hier -> http://www.lbv-kempten-oberallgaeu.de/ag-fledermaus.html

 Wer jetzt Lust bekommen hat, ebenfalls mit anzupacken, findet unter der Rubrik Mitmachen weitere Infos, wie und wo man aktiv dabei sein kann!